Die WW-Weltkarte

 

Zusätzliche Informationen zur Weltkarte des Wirtschaftsgymnasiums und der Wirtschaftsmittelschule Basel

 

Inhalt:

Versionen zum Herunterladen

Kommentare zu den Signaturen

Kommentare zu den Nebenkarten

Quellen

Mögliche Schulaufgaben mit der Karte

 

 

Versionen

Die Gesamtversion in 8000-Pixel-Auflösung

mit Zeitzonen

3. Ausgabe 2016

(44 MB)

Die Gesamtversion in 8000-Pixel-Auflösung

ohne Zeitzonen

2. Ausgabe 2015

(44 MB)

Die Hauptkarte einzeln

Die Hauptkarte ohne primär gewählte Städte

und ohne Schrift (nur mit Grenzen)

Die Hauptkarte nur mit Ländern und Hauptstädten

Die Hauptkarte nur mit Ländern

Die Legende zur Hauptkarte einzeln

Die Karte Licht und Luftverkehr einzeln

Die Karte Land- und Schiffsverkehr einzeln

 

Die Karte zum Zentrum Europas einzeln

Die Karte zum Osten der USA einzeln

Die kleinen Antillen auf einer grösseren Karte

 

Die Macht-Karte einzeln

Die Macht-Karte nur zum Thema Erdöl

 

Die Macht-Karte nur zum Thema Nuklearenergie und Nuklearmacht

Die Kommunikationskarte einzeln

Die Kommunikationskarte nur zum Thema Sprachen

Die Kommunikationskarte nur zum Thema Einreise

Die Kommunikationskarte nur zum Thema Verkehr

Die Kommunikationskarte nur zum Thema Internet-Endungen

 

Signaturen

Die Einwohnerzahlen der Städte wurden ohne Agglomerationen gerechnet und beziehen sich auf Zählungen von 2010. Bei Städten, deren Stadtgrenze zur Agglomeration sehr eigenartig verläuft, wurde die Agglomeration im engeren Sinn (zusammengebaute Siedlungsfläche) mitgerechnet, so in Brüssel, Atlanta oder San Francisco. Fettgedruckt sind Hauptstädte und Millionenstädte. Dass eine Stadt die Hauptstadt einer Verwaltungseinheit 2. Ranges (Provinz, Bundesstaat, Kanton, Region usw.) ist, wurde nur angegeben, wenn diese Verwaltungseinheit auf dieser Karte auch mit Grenzen eingezeichnet ist.

Mit grossen Signaturen sind die Städte eingezeichnet, die aus Sicht der Redaktion für den Schulunterricht und das Allgemeinwissen am wichtigsten sind und genug Platz auf der Karte fanden. Sie sind auch angeschrieben. Eine Reihe weiterer Städte (2. Priorität) sind mit kleineren Signaturen mit transparenten Füllungen eingezeichnet und nicht angeschrieben. Sie deuten auf besonders dichte städtische Gebiete hin. Im Bereich dünn besiedelter Gebiete wurde absichtlich nicht jedes Dorf angeschrieben, um die Bevölkerungsdichte allein mit der Schriftdichte anzudeuten, zudem sind diese Dörfer wirtschaftlich, politisch und geographisch kaum von Bedeutung.

Siedlungen, die keine dauerhafte Bevölkerung (Einheimische) aufweisen, sondern nur Personen, die in der Regel für ein halbes oder ganzes Jahr eine wissenschaftliche Station oder einen Militärposten betreuen, wurden grau eingezeichnet und grau und in geschweiften Klammern angeschrieben. Mit dieser Kennzeichnung soll die schlechte Besiedlung und die Unwirtlichkeit dieser Gegend sichtbar gemacht werden. Die Vielzahl von Nationen, die in der Antarktis Forschungsstationen betreiben, soll zeigen, wie viele Länder versuchen für eine später mögliche Öffnung der Rohstoffausbeutung in der Antarktis Ansprüche geltend zu machen.

Gänzlich unbewohnte Gebiete sind grau und in eckigen Klammern angeschrieben. Das heisst nicht, das auf diesen meist arktischen Inseln nicht vereinzelt Forscher oder Inuit vorbeiziehen, aber es gibt keine Menschen, die ihren dort dauerhaften Wohnsitz haben.

 

Als Land oder „souveräner Staat“ gelten Nationen, die UNO-Mitglied sind, sowie Taiwan und Vatikanstadt, somit Staaten, die von der Mehrzahl der anderen Länder als unabhängiges Land anerkannt sind. Sie sind mit unterschiedlicher Schriftgrösse angegeben, was nur auf Gründe des Platzes und der Übersichtlichkeit zurückzuführen ist.

Die Landesgrenzen sind im Normalfall lila eingezeichnet. Handelt es sich jedoch um eine Grenze innerhalb einer Wirtschaftsgemeinschaft, die die Zölle von internem Handel stark reduziert oder abgeschafft hat, ist sie blau eingezeichnet. Wenn zwei Länder lediglich ein Freihandelsabkommen abgeschlossen haben, aber keine Wirtschaftsgemeinschaft besiegelt ist, erscheint die Grenze immer noch lila. Die berücksichtigten Wirtschaftsgemeinschaften sind: EU, Nafta, Zentralamerikanische Wirtschaftsgemeinschaft, Andengemeinschaft, Mercosur, Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft, Zentralafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft, Ostafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft, Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft und ASEAN.

Wenn innerhalb einer solchen Wirtschaftsgemeinschaft die Personenkontrollen an einer Grenze abgebaut worden sind, wie z.B. im Schengen-Raum, werden solche Grenzen blassblau gezeigt. Speziell sind in der Europa-Karte die Grenzen um die Schweiz herum, die bei den Enklaven Büsingen (deutsches Gebiet bei Schaffhausen) und Campione (italienisches Gebiet bei Lugano) zollfrei sind. Im Bereich der zollfreien Zonen von Samnaun (im Nordosten Graubündens) und Livigno (italienisch) sind die Zollgrenzen, die aber nicht Landesgrenze sind, gepunktet eingezeichnet.

Rot angegebene Grenzen sind geschlossen. Das bedeutet, dass man sie auf dem Landweg nicht überqueren kann. Oft gibt es auch keine direkten Schiffs- oder Flugverbindungen. Die Grenze auf Zypern und jene zwischen Pakistan und Indien haben je einen einzigen, möglichen Grenzübergang.

Grenzen im Meer oder in Seen wurden nur schematisch eingezeichnet. Sie repräsentieren nicht den exakten Grenzverlauf. Meistens ist dieser sowieso nicht festgelegt.

 

Gebiete oder Länder, die von einem andern Staat besetzt sind, sind mit einer dunkelroten Einverleibungs-Linie dargestellt. Langzeit-Besatzungen sind

- die Westsahara von Marokko,

- die Westbank, der Gaza-Streifen und die Golanhöhen von Israel,

- Nordzypern von der Türkei

- Kaschmir von Pakistan und Indien (Teilung). Dabei ist auch das Gebiet Aksai Chin, das eigentlich zu Kaschmir gehört, aber von China besetzt ist, eingezeichnet.

Neuerliche Besatzungen sind bei sehr kleinen Inseln im Süd- und Ostchinesischen Meer zu finden, wobei jeweils mehrere Länder ihre Ansprüche erheben und auch militärisch demonstrieren. Das Motiv ist dabei jeweils der Rohstoffreichtum im umliegenden Meeresgebiet. Die Annexion der Krim durch Russland wurde auf dieser Karte auch als Besatzung eingezeichnet. Tibet wurde zwar auch annektiert, erscheint aber mittlerweile nicht mehr wie ein unter klassischer Besatzung stehendes Gebiet. Das selbe gilt für die südlichen Kurilen-Inseln Kurup und Kunaschir, die völkerrechtlich noch zu Japan gehören würden, aber deren sowjetische (russische) Besatzung sich zum Normalzustand etabliert hat.

Rot schraffiert sind Gebiete, in denen die zuständige Landesregierung wegen Rebellen oder Abspaltungen nicht die volle Macht und Kontrolle ausüben kann.

- In Kolumbien sind dies die FARC-Guerilleros und andere Rebellengruppen (so in Darién an der Grenze zu Panamá)

- Im Norden Malis die Tuareg-Rebellen

- Im Norden Nigerias Boku Haran

- In der Zentralafrikanischen Republik und im Osten der Demokratischen Republik Kongo diverse, häufig wechselnde Rebellengruppen

- In Somalia die Al Shabah-Milizen

- In Äthiopien verschiedene lokale Volksstämme

- Im Norden Jemens islamistische Stämme (die Al Kaida nahe stehen)

- In Syrien und Irak der IS

- Im Süden Libanons der Hisbollah

- In Afghanistan die Taliban

- In Pakistan Taliban und andere, lokale Milizen der Stammesgebiete.

 

Sperrgebiete wurden in vier Kategorien eingeteilt:

Ziffer 1: Eine Auswahl besonders grosser militärischer Militärgebiete:

- „Area 51“ bei Las Vegas

- Die „Guantanamo Bay Naval Base“ der USA bei Guantánamo auf Kuba

- Die zwei britischen Militärstützpunkte auf Zypern

- Das Chagos-Archipel im indischen Ozean, das eine britisch-amerikanische Marinebasis ist.

- Das Mururoa-Atoll in französisch Polynesien, das als Atomtestgebiet bekannt wurde.

 

Ziffer 2: Die Mönchsrepublik Athos auf der Halbinsel Chalkidiki (Griechenland), die nur von Männern besucht werden darf.

 

Ziffer 3: Die für den Islam heiligen Städte Mekka und Medina. Nur Muslime dürfen diese Städte besuchen.

 

Ziffer 4: Eine Serie von Gebieten mit eingeschränkter Einreise:

- Die Île de l’Est (im südlichen indischen Ozean) und das Prins Karls Forland (westlich Spitsbergen) sind Naturschutzgebiete strengsten Grades, deshalb ist der Zutritt dort für alle verboten.

- Eingeschränkter Tourismus ist auf den Galapagos-Inseln möglich, aus Gründen des Naturschutzes.

- Der Tourismus ist auch im indischen Bundesstaat Sikkim limitiert.

- Auf der Südhälfte der Insel Montserrat (kleine Antillen) ist die vulkanische Aktivität der Grund, weshalb alle Bewohner langfristig evakuiert und jeglicher Zutritt verboten wurde.

- Die Atolle Bikini und Enewetok (Marshallinseln) sind gesperrt, weil sie seit den Atombombenversuche in den 1950- und 1960er-Jahren zu stark radioaktiv verseucht sind.

- Radioaktive Verseuchung ist auch der Grund für die Sperrung in der Zone um den Atomreaktor von Tschernobyl (Ukraine).

- Die Malediven haben eine Insel zur Müllinsel erwählt. Es ist Thilafushi. Da sie hauptsächlich Mülldeponie ist, sind dort nur die Arbeiter willkommen.

- Die Einreise nach Tibet oder in den Gazastreifen (zwischen Israel und Ägypten) ist erschwert, da die Besatzungsmächte China resp. Israel keine Einmischung oder Einblicke in die Situation wünschen.

- So bleiben noch die Länder Irak, Afghanistan, Myanmar und Nordkorea. Irak und Afghanistan zu bereisen lehnen die Schutzmächte ab. In Myanmar und Nordkorea bewilligen die Regierungen nur wenige, streng kontrollierte Gruppenreisen, keinerlei Individualreisen.

 

Auf der Karte ist nicht angegeben, wie stark die Verwaltungseinheiten 2. Ranges autonom sind (z.B. die Kantone der Schweiz im Vergleich mit den Oblasts in Russland), sondern es sind sämtliche Gebiete eingezeichnet, die innerhalb ihres Landes eine besondere Autonomie gegenüber den üblichen Verwaltungseinheiten geniessen (z.B. eigene Amtssprache, wirtschaftliche Sonderrechte, eigenes Parlament). So gehören zum Beispiel die Färöer-Inseln und Grönland nicht zur EU, Hongkong hat eine eigene Währung oder die Isle of Man ist direkt der britischen Krone unterstellt. Sie sind gegebenenfalls dunkelrot angeschrieben. Violett angeschrieben sind Verwaltungseinheiten 2. Ranges, die keine besondere Autonomie haben, aber auf der Karte Platz fanden. Jene von Kanada, den USA und Australien sind vollzählig eingezeichnet und angeschrieben (evtl. nur in der Nebenkarte). Jene von Brasilien sind alle eingezeichnet, aber nur die meisten angeschrieben. In China und Indien wurde lediglich eine Auswahl wichtiger Verwaltungseinheiten angeschrieben.

 

Die Zeitzonen sind gelb eingetragen. Ihr Grenzen wurden auf die Längengrade 0 + n*15 orientiert und sind auf dem Meer und entlang Landesgrenzen nicht durchgehend eingezeichnet. Die Datumsgrenze ist mit doppelter Strichstärke eingezeichnet. Länder (oder Inselgruppen) mit Sommerzeit haben einen gelben Pfeil beim Namen. Bei einigen kleinen europäischen Ländern war das nicht möglich, die Sommerzeit gilt dort dennoch (ausgenommen Island und Weissrussland). Wenn gewisse Gebiete innerhalb eines mit Sommerzeit bezeichneten Landes trotzdem keine Sommerzeit hat (kommt in Kanada, den USA und Australien vor), wird dies explizit mit gelber Schrift angegeben. Verläuft die Grenze zwischen Gebieten mit Sommerzeit und jenen ohne Sommerzeit nicht entlang einer Zeitzonengrenze, so ist diese mit einer feinen gestrichelten Linie eingezeichnet.

 

Für die Einteilung der Kontinente wurde entschieden 7 Kontinente anzuerkennen, nämlich Europa, Asien, Afrika, Australien-Ozeanien, Nordamerika, Südamerika und Antarktis (Nord- und Südamerika also als eigene Kontinente).

Es wurde nach geographischen Kriterien eingeteilt, nicht nach rein tektonischen, geologischen, historischen, sozio- oder kulturgeographischen Aspekten. Die geographische Einteilung ist gemäss einer Kombination der verschiedenen Aspekte erfolgt.

Zwischen dem schwarzen und dem kaspischen Meer wurde als Grenzlinie zwischen Europa und Asien die tiefste natürliche Höhe gewählt: Die Manytsch-Sümpfe. Diverse Inseln auf ozeanischer Kruste wurden einem Kontinent zugeteilt, wenn sie verkehrstechnisch, politisch und kulturell eng mit einem Land verbunden sind, dessen Kontinent in sinnvoller Nähe liegt. Viele Inseln wurden aber keinem Kontinent zugeteilt, weil jegliche Zuordnung zu einem Kontinent nicht sinnvoll wäre. Sie gehören zu den Grossräumen Pazifik, Atlantik oder indischer Ozean.

Mittelamerika ist als Zusatzvariante abgegrenzt, gehört sonst aber zu Nordamerika, da es bei einer Zweiteilung des amerikanischen Doppelkontinents sicherlich dem Norden zugerechnet würde.

Der Kulturraum Lateinamerika ist nicht dargestellt. Die Landmasse Antarktika ist der Hauptbestandteil des antarktischen Kontinents; dieser beinhaltet jedoch alle Gebiete südlich des 60. südlichen Breitengrades.

 

Als Gebiete in brauner Schrift wurden Inseln, Halbinseln, Gebirge (z.B. Hoggar oder Tibesti), Berge (z.B. Mount Everest), Kaps, Wüsten (z.B. Rub al Kali, Gobi, Kalahari oder Namib) und Landschaften mit kultureller oder historischer Einheit (z.B. Darfur, Nubien, Sudan, Kurdistan, Persien, Kaschmir oder Mandschurei) angeschrieben. Sehr kleine Inseln wurden schemenhaft mit einem kleinen Oval eingezeichnet, auch wenn sie kleiner sind als diese Signatur es darstellt.

 

Die Bezeichnung Schelf steht in dieser Karte für Meersboden auf kontinentaler Kruste, auch wenn er mehr als 200 m tief liegt. Ein Tiefseegraben wurde eingezeichnet, wenn der Meersboden tiefer als 6000 m liegt und durch Subduktion abgesenkt wurde.

Mit roten und blauen Pfeilen sind einige wichtige und ganzjährige Meeresströmungen an der Oberfläche eingezeichnet. Ihre Geschwindigkeit und Mächtigkeit ist unterschiedlich, obgleich sie auf der Karte alle gleich eingezeichnet sind. Auch die Länge der Pfeile entspricht nur ungefähr der wirklichen Länge der Meeresströmungen. Ob „warm“ oder „kalt“ wurde nicht nach einer absoluten Temperatur eingeteilt, sondern im Vergleich zur umliegenden Wassertemperatur.

 

Gebiete, die in der Karte nicht abgebildet sind

Die einzigen Landgebiete, die auf der Hauptkarte nicht eingezeichnet sind, sind der Hauptteil der Landmasse Antarktika (diverse weitere Stationen), die Ross-Insel (neuseeländische und US-amerikanische Station), und folgende unbewohnte Inseln: Die Peter I-Insel (norwegischer Anspruch), die Balleny-Inseln (neuseeländischer Anspruch), die Scott-Insel (neuseeländischer Anspruch) und einige kleine Inseln, die von Antarktika weniger als 100 km entfernt sind. Die völkerrechtlich nicht anerkannten Ansprüche auf antarktische Gebiete sind auf der Hauptkarte nicht angegeben.

 

 

Nebenkarten

Die Karte zu den Lichtemissionen basiert auf einem Zusammenschnitt von Nacht-Satellitenphotos. Es sind dicht besiedelte Gebiete, aber auch energieintensive Industriegebiete (wie Erdöl-Förderanlagen) deutlich sichtbar. Die Helligkeit lässt auch einen Rückschluss auf die wirtschaftliche Stärke zu, so fällt auf, dass Indien trotz hoher Bevölkerungsdichte weniger hell beleuchtet ist als Neuseeland. Die 12 wichtigsten Flughäfen wurden nach der Anzahl Passagiere pro Jahr ermittelt. Rekordhalter ist der „Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport“ mit 94 Mio. Passagieren 2013. Peking und London Heathrow folgen. Mit 58 Mio. Passagieren hat Frankfurt am Main den 12. Platz. Dass Städte wie New York oder Moskau nicht vertreten sind, liegt daran, dass sich ihr Flugverkehr auf mehrere Flughäfen verteilt.

 

Auf der Karte zum Land- und Schiffsverkehr zeigen die Flächenfarben die Erreichbarkeit zu einer Grosstadt. Gerechnet wurde der private Landverkehr in die nächste Stadt mit mehr als 100'000 Einwohner in seiner Agglomeration. Grenzüberschreitungen wurden nicht gerechnet.

Die wichtigsten Bahnhöfe sollen die Bedeutung des Eisenbahn-Personenverkehrs repräsentieren. Die gezeigten Bahnhöfe haben 26 oder mehr Gleise. Die „Grand Central Station“ in New York hat deren 67, München Hauptbahnhof 34 (ohne die 6 Gleise der U-Bahn), Zürich Hauptbahnhof ist auf dem 12. Rang.

Die 12 grössten Frachthäfen haben die grössten Handelvolumina (Daten von 2006), wobei Shanghai mit 537 Mio. Tonnen den grössten Betrag hat. Singapur schlug 448 Mio. Tonnen um und Rotterdam 378 Mio. Tonnen. In China sind auch Tianjin, Dalian, Qingdao, Ningbo (südlich Shanghai), Guangzhou und Hongkong vertreten. Dampier (Australien, 12. Rang) ist nur wegen dem verschifften Eisenerz dabei. Die hellblauen Linien im Meer zeigen wichtige Schifffahrtsrouten.

 

Europa Zentrum mit BIP

Der Hauptzweck dieser Nebenkarte ist es, sämtliche Bundesländer Deutschlands und Österreichs und sämtlich Regionen Frankreichs und Norditaliens anzuzeigen, da diese für die Allgemeinbildung unerlässlich sind. Die meisten Regionen Spaniens und Wojwodschaften Polens sind angeschrieben, die politische Struktur Belgiens und Englands wird auch gut gezeigt, von den Niederlanden sind alle Provinzen eingezeichnet und im Balkan ist die politische Gliederung sehr detailliert wiedergegeben. Die Kantone der Schweiz werden bei der Schülerschaft eigentlich als bekannt vorausgesetzt, sind aber mit den Abkürzungen noch kurz wiedergegeben. Die Kleinststaaten Europas und auch viele Kleinstaaten im Balkan hätten auf der Hauptkarte allein nicht ohne Abkürzungen mit Landesname und Hauptstadt eingezeichnet werden können.

Dass die Flächenfarbe die Wirtschaftsleistung pro Person (Bruttoinlandprodukt BIP pro Kopf) zeigt, gibt der Karte eine zusätzliche Bedeutung. Viele Unterschiede zu Zentrum-Peripherie, Nord-Süd-Verteilung und Dienstleistungszentren können darin erkannt werden.

 

USA Ost mit BIP

Das Problem, dass sämtliche US-Bundesstaaten auf der Hauptkarte nicht hätten angeschrieben werden können, war der Auslöser für diese Karte. Nun gliedert sie die Boston-Washington-Region und ihre Umgebung sogar in Counties. Mit dem BIP pro Person kann auf Suburbanisation, Stadtgliederung in New York und andere typische Verteilungen geschlossen werden. Leider werden in den USA für Counties nur „income per capita“ erhoben, nicht das Gross domestic product (analog zu BIP). Deshalb mussten die Daten unter Berücksichtigung des BIP pro Kopf für ganze Bundesstaaten, der Verteilung der Industrie und Strukturen bei Metropolitan Areas angepasst werden, damit die Wirtschaftlichkeit der Counties direkt mit den Gebieten in Europa oder den kleinen Antillen vergleichbar ist.

 

Kleine Antillen mit BIP

Alle Länder und Hauptstädte der kleinen Antillen auf der Hauptkarte anschreiben zu wollen, hätte nicht zu einer übersichtlichen Karte geführt. Deshalb auch hier eine Nebenkarte als Vergrösserung. Der politische Status der Überseegebiete variiert stark. So gehört Montserrat (obwohl britisches Überseegebiet) der „karibischen Gemeinschaft“ an, was sich an der verwirrenden Grenzsignatur gegenüber St. Kitts und Nevis, gegenüber Antigua und Barbuda und gegenüber dem französischen Departement Guadeloupe zeigt. Der karibischen Gemeinschaft Caricom gehören neben den in der Karte erkennbaren Ländern der kleinen Antillen auch die Bahamas, Haiti, Belize, Guayana und Surinam an.

 

Kommunikation

Die Verbreitung der deutschen Sprache wird für die Schülerschaft als bekannt angenommen. Wo sie ihre Schulsprachen Englisch und Französisch überall anwenden können, soll mit den Flächenfarben dargestellt werden. Wo Englisch resp. Französisch zwar nicht Amtssprache ist, aber von einem grossen Teil der Bevölkerung gesprochen wird, ist nicht quantitativ erhoben, sondern abgeschätzt worden. Gerade in den Ländern, in denen nur in der Umgebung einer wirtschaftlich starken Stadt Englisch weit verbreitet ist, ist die Grenze nur diffus eingezeichnet und auch so zu verstehen.

So zeigt diese Karte, in welchen Gebieten man sich mit Englisch und Französisch gut verständigen kann, darüber hinaus wird auch angegeben, in welchen Ländern man zumindest die dortige Amtssprache lesen und ansprechen kann, nämlich dann, wenn sie das lateinische Alphabet (also unsere Buchstaben) verwendet. Gerade beim Lesen von Wegweisern oder beim mündlichen Bestellen ab der Speisekarte ist dies ein erheblicher Vorteil.

Ob die Autos links oder rechts fahren, wird mit einer Pfeilsignatur angegeben. Man erkennt dabei nicht nur, in welchen Ländern man wie gewohnt über den Fussgängerstreifen gehen kann, sondern kann auch Zusammenhänge mit dem ehemaligen britischen Imperium herstellen.

Es sind nicht alle TLD-Internet-Endungen (top level domain, z.B. .ch) angegeben, sondern nur bei genügend Platz. Dennoch kann man die meisten Internetseiten damit dem Herkunftsland zuordnen.

Für spontane Reisepläne gibt die Randfarbe der eingezeichneten Länder die Möglichkeiten an, denn in viele Länder kann man (mit Schweizer Pass) nicht einreisen, ohne dass man ein Visum beantragt, erhalten und im Pass mitgebracht hat. Diese administrative Hürde erschwert die wirtschaftliche Kommunikation und behindert die Reisefreiheit massiv. Es kann auch darüber diskutiert werden, welche Länder ein Visum für Schweizer verlangen und welche wohl zur Förderung des Tourismus jedoch darauf verzichten.

 

Macht

Die erste bemannte Raumfahrt wurde von der Sowjetunion vom kasachischen Baikonur aus betrieben. Auch heute noch ist der dortige Weltraumbahnhof der einzige, von dem russische Kosmonauten aus starten können und mit ihnen auch viele Astronauten aus anderen Ländern, die sich dort einkaufen. Die bemannte Raumfahrt zum Mond hatte ihr Zentrum in Cape Canaveral (Florida). Der jüngste Startort für Raketenstarts von Menschen auf dem Weg ins Weltall (in China Taikonauten genannt) ist in Jiuquan. Diverse weitere Länder haben Abschussrampen für Weltraumraketen, um Satelliten in ihre Umlaufbahn zu bringen.

 

Ländern, in denen zur Zeit eine kommunistische Regierung an der Macht ist, sind mit roter Umrahmung gekennzeichnet; Russland ist zwar nicht dabei, könnte mit den anderen auf Moskau orientierten Länder aber zur 2. Welt zusammengenommen werden. Welche Länder auf Moskau orientiert, aber nicht kommunistisch regiert sind, wurde gemäss wirtschaftlichen Abhängigkeiten bestimmt.

Der 2. Welt steht die 1. Welt gegenüber, die durch die NATO-Mitgliedstaaten dargestellt ist. Die NATO profitiert stark von den Überseeterritorien ihrer Mitglieder, auf denen sie militärische Basen einrichten kann. Dies zeigt sich auch in der Stationierung von US-Atomraketen z.B. in Italien, Deutschland, Lettland und der Türkei.

Die seit 1945 entscheidende militärische Waffe ist immer noch die Atombombe. Neun Ländern bedrohen die Welt mit Waffen zur vollständiger Zerstörung ganzer Städte oder Länder. Die USA, Russland und China wären mit je über 180 Kernwaffensprengköpfen in der Lage, die gesamte menschliche Zivilisation zu zerstören oder enorm zurückzuwerfen. Die „American Federation of Scientists“ schätzt, dass die USA 9400 Atomraketen (2700 davon operativ bereit) besitzt, Russland ca. 13'000 (4830 bereit). Die operativ verfügbaren Raketen wurden in der Karte mit ungenauer aber möglicher örtlicher Verteilung wage eingezeichnet. Für Nordkorea wird geschätzt, dass 1-10 Atomraketen der Diktatur zur Verfügung stehen, es ist jedoch nicht klar, ob diese technisch in der Lage wären, ihr Ziel auch zu erreichen.

Da Atomkraftwerke auch heute noch strategisch wichtige Energielieferanten sein können, wurden die Atomreaktoren, die in Betrieb sind, pro Land so gut wie möglich korrekt über das Land verteilt eingezeichnet. In China sind sehr viele Atomkraftwerke noch in Bau. Japan stehen 54 Reaktorblöcke zur Verfügung, die seit der Katastrophe von Fukushima (2011) in Betriebsstillstand stehen und deren Zukunft noch ungewiss ist. Die 54 betriebenen Reaktorblöcke Frankreichs sind in 19 Kernkraftwerken untergebracht. Neben den 31 Reaktoren Russlands, den 29 Grossbritanniens, den 9 in Deutschland und den 5 der Schweiz sind die 100 Reaktoren (in 63 Kernkraftwerken) der USA hervorzuheben.

Als Quelle für Atombomben und Atomkraftwerke sind die Uran-Vorkommen ein besonders strategischer Rohstoff. Es sind auch nur wenige Länder, die darüber verfügen.

 

Als wichtigster Energielieferant sind die Erdölvorkommen eingezeichnet, insbesondere Felder, die erst mit jüngeren, wenn auch aufwändigeren Methoden wie dem Fracking zugänglich geworden sind (Ölschiefer und Ölsande). Der eingezeichnete Erdölverbrauch (USA 25 % Anteil am weltweiten Verbrauch, China 10 %, Tendenz steigend)(Deutschland verbraucht mit 121 Mio. t mehr als Indien, Südkorea oder Brasilien) gibt einen Hinweis auf wirtschaftliche Macht, aber auch auf die Rohstoff-Abhängigkeit.

Bedeutende Schifffahrtskanäle und –Meeresstrassen sind gekennzeichnet, um die Macht über empfindliche Handelwege, speziell für Erdöl, zu zeigen.

 

 

 

Quellen

 

 

 

Mögliche Aufgaben, die mit der WW-Weltkarte gut zu bearbeiten sind

 

Neben den auf jeder Weltkarte üblichen Möglichkeiten wie Koordinaten ablesen, Distanzen messen, Hauptstädte suchen, Nachbarländer bestimmen, Städte in der Einwohnerzahl vergleichen, usw. kann auf dieser Karte speziell unter anderem folgendes untersucht werden:

 

Frage/Aufgabe:                                                                     Antwort:

Welcher Teil Argentiniens ist in der Nacht am stärksten beleuchtet?

Buenos Aires und die Pampa

Leiten Sie auf Grund der Lichtemissionen Südafrikas die räumliche Verteilung deren wirtschaftlicher Aktivität ab.

Um Johannesburg ist die meiste wirtschaftliche Aktivität, Kapstadt bildet noch eine Ausnahme.

Vergleichen Sie den Luftverkehr in Südamerika mit demjenigen in Afrika.

In Südamerika ist er im Westen mittelmässig ausgeprägt, im Nordosten schlecht. Afrika hat indes nur innerhalb Südafrikas und gegen das Mittelmeer hin einen relativ ausgeprägten Luftverkehr.

Wie heisst der wichtigste Flughafen in Westasien?

Dubai

Welche Meeresstrasse zwischen Westasien und Ostasien wird am häufigsten befahren?

Die Strasse von Malakka (angeschrieben auf der Hauptkarte, Schifffahrtsrouten auf der Nebenkarte oben rechts)

Welcher Teil Südamerikas ist verkehrstechnisch am schlechtesten erschlossen?

Das obere Einzugsgebiet des Amazonas

Welcher Teil Indiens ist mit Grossstädten am dichtesten bedeckt?

Das Ganges-Tal

In welchem Kontinent ist der Eisenbahn-Personenverkehr am stärksten?

Europa

In welchem Land sind die wichtigsten Häfen?

China

Wie ist die menschliche Besiedelung nördlich der Barentssee verteilt?

Auf Spitzbergen gibt es mindestens ein Dorf und eine (Forschungs-)Station, auf Franz-Josef-Land eine (Militär-)Station, sonst unbewohnt.

Welche Gefahr besteht auf dem Schifffahrtsweg von Europa nach Labrador?

Vor Labrador hat es Treibeis

Vergleichen Sie das politische System Frankreichs und Grossbritanniens an Hand der Autonomie ihrer Überseegebiete.

Britische Überseegebiete haben öfter Autonomie (z.B. Pitcairn, Cayman, Gibraltar), während französische Gebiete ausnahmslos an die Zentralregierung gebunden sind.

Vergleichen Sie die politische Situation in Süden Somalias mit dem Norden.

Im Norden haben sich drei Gebiete stark von Mogadischu losgelöst, was zu mehr Sicherheit geführt hat, während im Süden alle Gebiete ausserhalb der Hauptstadt nicht unter staatlicher Kontrolle stehen.

Welches Atoll/welche Inselgruppe in französisch-Polynesien ist unbewohnt? Recherchieren Sie nach dem Grund.

Mururoa-Atoll. Wegen den Atomtests.

Auf welcher pazifischen Insel spielte eine berühmte Abenteuer-Geschichte?

Robinson-Crusoe-Insel (34°S/79°W)

Die Midway-Inseln beherbergten in den 1940-er Jahren tausende Menschen, die Aleuten-Insel Attu auch, heute sind beide unbewohnt. Weshalb?

Sie liegen zu abgelegen für die Wirtschaftlichkeit, spielten aber im 2. Weltkrieg eine strategische Rolle.

Vergleichen Sie die BIP-Verteilung innerhalb Frankreichs mit derjenigen in Grossbritannien.

Die Hauptstadtregionen sind wirtschaftlich am stärksten.

Weiten Sie diesen Vergleich auf Italien, Deutschland und die Schweiz aus.

In Italien dominiert der Norden, in Deutschland der Süden, in der Schweiz die Grossstädte und Zug.

Was ist der Unterschied zwischen den Niederlanden und Holland?

Die Niederlande sind ein souveräner Staat, Holland ist die Bezeichnung für zwei Provinzen.

Wonach hat der niederländische Seefahrer Tasman Neuseeland benannt?

Nach der niederländischen Provinz Seeland.

Was wurde nach ihm benannt?

Die Tasmansee und Tasmanien

Welche Staaten betreiben eine Station in der Antarktis?

Argentinien, Chile, Grossbritannien, Deutschland, Russland, Ukraine, Indien, China, Südafrika, die USA, Polen, Japan, Australien

Nach welchen Kriterien wird Nordamerika von Mittelamerika abgegrenzt?

Alle US-Inseln in Festlandnähe zu Nordamerika, die engste Stelle zwischen Golf von Mexiko und Pazifik.

Weshalb macht es Sinn, die Falkland-Inseln nicht zu Südamerika zu zählen.

Sie gehören zu Grossbritannien, wie weitere Atlantik-Inseln, sprachlich/kulturell passen sie nicht zu Südamerika.

Welches amerikanische Land hat die grösste Fläche, die nicht unter staatlicher Kontrolle steht.

Kolumbien (Wegen den FARC-Rebellen)

Welche Länder bilden die grösste südamerikanische Wirtschaftsgemeinschaft

Argentinien, Uruguay, Brasilien, Paraguay und Venezuela (MERCOSUR)

Wie stehen Mexiko und die USA wirtschaftspolitisch zueinander?

Keine Zölle im grenzüberschreitenden Handel.

Wie unterscheidet sich die Grenze zwischen Russland und Weissrussland von derjenigen zwischen Russland und Kasachstan?

An beiden werden keine Zölle erhoben, aber nach Weissrussland gibt es auch keine Personenkontrollen.

Wie kann man von Moldawien in die Ukraine reisen?

Nicht auf dem Landweg über Transnistrien, denn die Grenze zwischen Transnistrien und der Ukraine ist geschlossen, die übrigen Grenzen unterliegen Zoll und Personenkontrollen

Wie beurteilen Sie die wirtschaftlichen Chancen und Risiken für ein Schweizer Unternehmen, eine Niederlassung in Vietnam einzurichten?

Chancen: Zwei Millionenstädte, Nähe zu China, Mitglied in einer südostasiatischen Wirtschaftsgemeinschaft, vietnamesisch kann wegen dem lateinischen Alphabet gelesen werden.

Risiken: Die Einreise erfordert ein Visum, Englischkenntnisse sind nicht verbreitet, die Regierung ist kommunistisch.

Wie sind die Marianen-Inseln entstanden

Durch Vulkanismus an einer Subduktion, denn es ist ein Tiefseegraben dort.

Weshalb sind die Spratly-Inseln von mehreren Ländern besetzt?

Sie liegen auf Schelf, wo Rohstoff besser zugänglich sind und die 200-Seemeilen-Zone ein grosses Meeresgebiet dazu bringt.

Welches ist die längste geschlossene Grenze?

Indien-Pakistan

Welche Regionen Italiens haben eine besondere Autonomie?

Vallée d’Aoste, Südtirol, Sardinien und Sizilien.

In welchem deutschen Bundesland sind die meisten Halbmillionenstädte?

Nordrhein-Westfalen

Welche deutschen Bundesländer haben eine auffällig tiefe Wirtschaftsleitung?

Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg (ehemalige DDR)

Die Wirtschaftsleistung (BIP pro Kopf) ist bei den britischen Kanalinseln und den britischen Jungfern-Inseln auffällig hoch. Recherchieren Sie nach Gründen.

Beide sind Steueroasen.

Vergleichen Sie das BIP pro Kopf in New York zwischen New York City und Bronx.

Bronx ist ein „Armenviertel“

Wie ist das BIP pro Kopf über den US-Staat Pennsylvania verteilt?

In den Suburbs um Philadelphia am höchsten, im Umfeld der Hauptstadt Harrisburg auch hoch, generell gegen die Küste hin höher als in den Appalachen.

Weshalb heisst es Washington DC und nicht einfach Washington

Um anzugeben, dass es das Washington im District of Columbia ist.

Gibt es noch weitere Doppelverwendungen von Ortsnamen in de USA?

Springfield ist in Vermont und in Massachusetts eingezeichnet. Jeweils mit dem Staats-Kürzel zur Eindeutigkeit gekennzeichnet sind noch 14 weitere Städte

Welche US-Orte wurden nach Schweizer Vorbildern benannt?

Geneva NY, Berne NY, Winterthur in Delaware und das Luzerne-County in Pennsylvania

Wie ist das BIP pro Kopf über die kleinen Antillen verteilt?

Die unabhängigen Staaten haben ein tieferes als die Überseegebiete.

Welche Gründe sprechen dafür, dass die Insel Sombrero (kleine Antillen) nicht bewohnt ist.

Sie ist klein, Grossbritannien hat noch andere Inseln in der Gegend, sie liegt leicht abgelegen, es hat einen Tiefseegraben in der Nähe (sie ist vulkanisch aktiv).

Woran erkennt man eine Internetseite aus Mexiko?

An der Endung .mx

In welchen Südamerikanischen Ländern sind einheimische Sprachen Amtssprache?

Peru, Bolivien und Paraguay

In welchen Landschaften liegen die grössten Städte Kolumbiens?

Im Gebirge und an der Karibikküste

Welche kanadische Provinz hat Französisch als Amtssprache

Québec

Welche Gebiete in Ozeanien haben den Rechtsverkehr auf den Strassen?

Amerikanisch-Samoa und Französisch Polynesien

Ist es in Sri Lanka oder in Indien einfacher einzureisen als Schweizer Bürger?

Sri Lanka. Nach Indien kommt man nur mit einem Visum im Pass.

Beschreiben Sie die Macht Chinas.

China hat militärische Macht: Über 100 Atomraketen. China hat technische Macht, war sich z.B. in einer bemannten Raumfahrt zeigt oder den Atomkraftwerken. China hat Rohstoff-Macht: Erdölreserven in der Mandschurei, Ölschiefer im Süden und in der Dschungarei. China hat politische Macht: Es ist das grösste kommunistische Land. China hat wirtschaftliche Macht: Schanghai und Hongkong sind zwei der 15 grössten Finanzzentren.

Wie zeigt sich die besondere militärische Macht der USA?

Die USA haben über 2000 Atomraketen, weitere sind in Deutschland, Italien und der Türkei stationiert. Ihre Nato-Partner sind über Europa und Westasien verteilt und haben Gebiete im ganzen Atlantik, indischen Ozean und halbem Pazifik.

Geben Sie zwei Beispiele wirtschaftlicher Macht Kanadas an.

Kanada besitzt bedeutende Erdölvorkommen und seltene Uranvorkommen.

Welcher strategische Lage hat Ägypten?

Mit dem Kanal von Suez eine sehr wichtige Schiffsroute. Aber auch Landverbindung von Afrika nach Asien und eingemittet zwischen den wichtigsten Erdölgebieten der arabischen Welt.

In welcher politischen Situation steht Kasachstan?

Politisch ist es auf Moskau ausgerichtet. Russland stellt es die Weltraumbasis zur Verfügung. Zudem hat es wichtige Uranvorkommen und Erdölgebiete.

Welche Länder verbrauchen am meisten Erdöl?

Die USA und China

Welche Atlantik-Inseln werden Afrika zugerechnet?

Die Kapverden, São Tomé und Principe und die äquatorialguineischen Inseln

 

 

 

Impressum

1. Ausgabe Januar 2015

Herausgeber: Dr. Konrad Weber, Gelterkinden, Lehrkraft am WW Basel, Edition als Privatperson

Druck: plot24, Basel